Hocheck Forststraße zum Berggasthof und dann Winterrodelbahn

Bild Berggasthof Hocheck Skiabfahrt

Diese Strecke kann man im Sommer genauso wie im Winter wandern, wobei die Tour im Winter erheblich mehr Spaß macht. Alleine schon die rasante Abfahrt mit dem Schlitten verspricht eine Mordsgaudi. Im Sommer hingegen hat man durch die beiden Touren einen wunderbaren kleinen Rundweg, der am Wegesrand allerlei Attraktionen bereit hält und sowohl für Kinder, aktive Sportler, Teenager und Hundebesitzer gleichermaßen geeignet ist.

Wer im Winter gerne die Winterrodelbahn nutzen möchte, aber keinen eigenen Schlitten hat, kann sich am der Talstation einen ausleihen.

Tourenbeschreibung

Wir starten am Parkplatz der Hocheckseilbahn. Der Parkplatz und die Zufahrt zur Hocheckseilbahn sind einigermaßen gut ausgeschildert. Wenn wir mit dem Gesicht Richtung Seilbahn schauen, gehen wir ein paar Schritte nach links, bevor wir rechts über eine kleine Brücke abbiegen (Schützenstraße). Dort ist bereits der Hocheck angeschrieben.

Wir folgen der gut ausgebauten Forststraße, die wohl mittlerweile geteert ist. Wir waren zuletzt im Winter da und die Strecke war ganz gut geräumt und mit Splitt gestreut. Man konnte mit gutem Schuhwerk (Winterschuhe bzw. Wanderschuhe) die Strecke sehr gut gehen und der Schlitten lies sich leicht hinter einem herziehen.

Wir folgen der Beschilderung Berggasthof Hocheck, wobei die Strecke eigentlich immer gerade aus führt.

Am Wegrand findet man öfter kleine Gedenktafeln oder Kuriositäten die den Aufstieg kurzweilig gestalten.

Im Sommer bieten sie Abstecher oder andere Wege an, wie etwa der der Grenzenlos Wanderweg oder der Audorfer Rundweg, doch wir verfolgen unser Ziel Hocheck Bergstation bzw. Berggasthof. Laut Beschilderung dauert der Weg eine Stunde, was wir gut bestätigen können. Wenn man nicht besonders Fit ist, dauert es länger, ist aber genausogut machbar. Bergfexe können die Strecke auch in 30 Minuten gehen, sind dann aber schon sehr sportlich unterwegs.

Unterwegs könnte man am Wenger Stadl einkehren, was aber eher von den Skifahrern genutzt werden, auf deren Piste wir immer wieder Ausblicke erhalten und den Skifahrern uns Snowbordern zuschauen können.

Dort wo die Skipiste früher den Weg gekreuzt hat führt nun eine Unterführung durch. Das ist das Zeichen, dass man den anstrengendsten Teil Bergauf schon geschafft hat. Wir folgen den Weg weiter zur Bergstation, an der Station der Sommerrodelbahn (im Winter kleiner Schlepplift daneben) an Bauernhöfen vorbei, bis wir noch einen kurzen aber steilen Anstieg bis zum Berggasthof vor uns haben.

Oben machen wir erst mal Pause und wärmen uns auf. Dann geht es hinter dem Berggasthof zur Winterrodelbahn, die wir mit Karacho runtersausen. Sie ist sehr gut gesichert und bietet etwa 10 Minuten Abfahrtvergnügen. Hier konnten wir auch zum ersten Mal unsere Actioncam ausnutzen.

Unten angekommen gehen wir noch ein paar Schritte gerade aus, bevor wir wieder bei unserem Auto landen.

Eckpunkte

Wegmarken

Hocheck-Seilbahn – Schützenstraße – Weger Stadl – Berggasthof Hocheck – Winterrodelbahn Hocheck

Profil

Einfache Bergtour, die sehr gut ausgebaut ist und auch mit Turnschuhen oder Winterschuhen gut zu gehen ist. Unsportliche können den Sessellift nutzen, aber auch ohne Kondition lässt sich die Strecke bewältigen, auch wenn man länger braucht.

Dauer

Etwa eine Stunde – kommt gut hin. Sportliche sind erheblich schneller.

Kondition

nicht wirklich nötig, mit Kondition macht die Strecke aber mehr Spaß

Bergradl

Im Sommer sicher gerne genutzt.

Speedhiking

gut möglich

Kinder

Absolut tauglich, da im Sommer Sagenweg, Kletterwald und Sommerrodelbahn locken. Im Winter Rodelbahn, wobei die Kinder hier entweder mit den Eltern fahren sollten, oder bereits Schlittenerfahren sein sollten. Poporutscher, Tubes oder die Plastikbobs sollten aber eher zu Hause bleiben, da diese auf dieser Strecke nicht besonders tauglich sind, wie wir leider beobachten mussten. (Man kann hier zu wenig lenken und bremsen!)

Wetter

Minus 11 ° C im Tal und bedeckter Himmel. Trotzdem eine tolle Tour, bei der uns nicht kalt wurde.


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